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News

HDR liefert exzellente Ergebnisse

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WPZ stellte aktuelle Studie auf der EAU in Barcelona vor

Prostatakrebs-Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor profitieren von einer kombinierten Strahlenbehandlung. Dabei wird der Tumor sowohl von innen mittels HDR-Brachytherapie als auch von außen bestrahlt. Dies zeigt eine Studie des Westdeutschen Prostatazentrums, diejüngst auf der Jahrestagung 2010 der European Association of Urology (EAU) in Barcelona vorgestellt wurde.

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PSA-Test halbiert Sterblichkeit

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Aktuelle schwedische Studie mit 20.000 Teilnehmern überzeugt vom Nutzen des PSA-Tests

Trotz seiner Erfolgsgeschichte seit der routinemäßigen Einführung Anfang der 80er Jahre wird der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs mehr denn je kritisch diskutiert. Den Anlass dazu gaben zwei Studien, die letztes Jahr in der Zeitschrift „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurden.

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Leitlinien bestätigen: Weniger Impotenz und Inkontinenz nach Seed-Implantation als nach OP

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Was bereits zahlreiche internationale Studien1 belegt haben, wurde nun von den führenden Experten bestätigt: Prostatakrebs-Patienten, die eine Brachytherapie (innere Bestrahlung) erhalten, leiden nach der Behandlung deutlich seltener unter Beeinträchtigungen ihrer Potenz. Auch die Harninkontinenz, die nach der radikalen Entfernung der Prostata bei bis zu 50 Prozent2 liegt, ist mit 0,3 bis 3 Prozent nach Seed-Implantation verschwindend gering und tritt eigentlich nur nach vorangegangener transurethraler Prostataresektion (TURP) auf.

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Mehr Nebenwirkungen nach Roboter-OP

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Die moderne roboter-assistierte Operation, die voreingenommen als „schonende“ Behandlungsoption für den Patienten gilt, weist mehr Nebenwirkungen auf als bislang propagiert. So ergab jüngst eine Kohortenstudie1 im US-amerikanischen Ärzteblatt, dass die „Roboter-Operation“ mit einem erhöhten Auftreten von Spätrisiken wie Impotenz und Inkontinenz einhergeht, die trotz der minimal-invasiven Technik sogar noch stärker ausgeprägt ist, als bei dem herkömmlich OP-Verfahren. So steigt laut Studienergebnis die Inkontinenzrate nach der roboter-assistierten OP um 24 und die erektile Dysfunktion um 29 Prozent.

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Prostatakarzinom: Abwarten und nichts tun?

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Aktive Überwachung als gleichberechtigte Therapieoption beim Prostatakarzinom

Dank verbesserter Früherkennung werden immer mehr Prostatakarzinome im Frühstadium entdeckt und insbesondere in Deutschland trotzdem einer radikalen operativen Therapie zugeführt. Dabei würden viele dieser Tumore niemals Beschwerden verursachen, geschweige denn zum Tode führen. Um der „Übertherapie“ entgegen zu wirken, gewinnen defensive Strategien wie die „aktive Überwachung“ oder nebenwirkungsarme Therapiemethoden wie die Brachytherapie immer mehr an Bedeutung.

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Umsetzung der Prostatakrebs-Leitlinie in die Praxis

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Keine noch so fortschrittliche Entwicklung in der Medizin bringt etwas, wenn sie nicht beim Patienten ankommt. Umso wichtiger ist es dem Berufsverband der deutschen Urologen (BDU) schnell zu handeln und die neue S3-Leitlinie zur Behandlung des Prostatakarzinoms in die Praxis umzusetzen. Mit einer bundesweiten Fortbildungsinitiative soll das derzeit verfügbare Wissen über Früherkennung, Diagnose und Therapie an alle Urologen in Deutschland vermittelt werden. Erklärtes Ziel des BDU ist es, dass Patienten möglichst schnell von den Neuerungen der Leitlinie profitieren und eine „leitliniengerechte und bestmögliche Behandlung“ erhalten, betonte der Präsident des Berufsverbandes Dr. Martin Bloch.

 

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